Sommerfahrt nach Bad Kötzting

Ziel der diesjährigen Sommerfahrt waren die Waldfestspiele in Bad Kötzting. Die Fahrt stand ganz im Zeichen bayerischer Kultur. Zuerst Biergarten mit Musik und geselligem Beisammensein bei weiß-blauem Himmel, dann Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche "Weißer Regen" und schließlich die Festspiele. Auf dem Programm stand „Der Weiberstreik oder Lysistrata in Bayern“, eine Komödie in bairischer Mundart, inszeniert von Johannes Reitmeier. Eine schöne Umgebung mitten im Wald, ein ansprechendes Bühnenbild, eine humorvolle Inszenierung und ein engagiertes Schauspielteam erwarteten uns. Für die Norddeutschen unter unseren Mitgliedern war die bairische Mundart schon eine Herausforderung. Gemeinsam verbrachten wir einen gelungenen Nachmittag und Abend.

Biergarten
Applaus

 
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Klavierkonzert zu 4 Händen

Mit viel Können und Leidenschaft präsentierten der Generalmusikdirektor des Theaters Regensburg Chin-Chao Lin und die Solorepetitorin Jooa Jang Klavierstücke zu 4 Händen. Rossini, Schubert, Ravel, Debussy, Fauré und Bizet waren vertreten. Die beiden erzählten auch sehr charmant von ihrem Werdegang. Chin-Chao Lin kam bereits mit 16 Jahren von Taiwan nach Europa und hat hier das Fach Orchesterdirigieren studiert. Er liebt es, nicht nur zu dirigieren, sondern auch selbst am Klavier zu sitzen. Er betonte, dass er bereits nach kurzer Zeit eine Heimat in Regensburg gefunden hat. Jooa Jang kam aus Südkorea nach Europa, studierte Musik und arbeitet jetzt als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung.

Am Klavier
Applaus

Chin-Chao Lin und Jooa Jang

Theaterfahrt nach Graz

Die Fahrt führte die Theaterfreunde Regensburg nach Graz in die zweitgrößte Stadt Österreichs. Bereits vor der Vorstellung konnten wir das wunderschöne Opernhaus im neobarocken Stil im Rahmen einer Führung bestaunen. Abends stand die Oper „Lucia di Lammermoor“ auf dem Programm, eine Inszenierung von Verena Stoiber. Ungewöhnlicher Ort der Handlung: ein Psychiatrie-Hörsaal. Die Sänger und das philharmonische Orchester überzeugten.
Bereits 7 Jahre vor Regensburg, nämlich im Jahre 1999, wurde Graz als Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. Die Stadt kombiniert gekonnt Altes und Neues. Bei einer Stadtführung konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Burg, Franziskanerkloster, Rathaus, Kunsthalle, Landhaus etc. näher kennenlernen. Den Nachmittag verbrachten wir bei den eleganten Lipizzanern, die im Gestüt Piper für die Spanische Hofreitschule in Wien ausgebildet werden. Leichter Schneefall Anfang Mai hielt uns nicht davon ab, auf der Heimfahrt im Stift Admont eine Pause einzulegen und die flächenmäßig größte Klosterbibliothek der Welt zu besichtigen, ein heller, eindrucksvoller Raum im Barockstil mit 70.000 Büchern, das älteste davon aus dem Jahr 1530. Wir haben auf dieser abwechslungsreichen Reise kulturelle Höhepunkte erlebt und die österreichische Küche genossen.

Oper Graz
Kunsthaus

 
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Wiener Melange Reloaded

Eine besondere Freude war es für die Theaterfreunde, die Vorpremiere zu dem Programm „Wiener Melange Reloaded“ präsentieren zu können. Der gefragte Konzertsänger Angelo Pollak, der am Theater Regensburg engagiert ist und darüber hinaus noch zahlreiche Auftritte auf internationalem Parkett absolviert wurde am Flügel virtuos begleitet von seiner mehrfach preisgekrönten Schwester Fiona Pollak. Bei ihren Beiträgen von Loewe, Pfitzner, Korngold, Schubert, Schoeck, Stolz, Jurek, Schmidseher konnten sich die Besucher in die Kultur der romantischen Stadt Wien versetzt fühlen. „Wien, Wien nur du allein“ von Rudolf Sieczynski rundete einen wundervollen Abend ab.

Pollak
Pollak

Fiona und Angelo Pollak

München

Eine Fahrt mit den Theaterfreunden ins Nationaltheater München ist immer wieder ein Vergnügen. Bei einem Zwischenstopp in Scheyern konnten wir bayerische Schmankerl genießen. Die Brauerei feiert dieses Jahr das 900-jährige Jubiläum, nachgewiesen durch eine Hopfenrechnung aus dem Jahr 1119. Kloster Scheyern, ein geschichtsträchtiger Ort, denn es handelt sich um den Stammsitz der Wittelsbacher. Einer der Mönche führte uns durch Basilika, Königskapelle, Kapitelkirche und Sakristei und hatte Interessantes zu der Geschichte, den Renovierungsarbeiten und den Kunstgegenständen zu berichten. In München im Nationaltheater erfreuten wir uns an der herrlichen Musik, der modernen Inszenierung und dem faszinierenden Bühnenbild von „L’elisir d’amore“.

Kloster Scheyern
Nationaltheater


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Fontane mit Musik seiner Zeit

Die Theaterfreunde veranstalteten zu Ehren von Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 200. Mal jährt, einen Abend mit Michael Heuberger und Musikern des Theaters Regensburg. Nach einem Überblick über das Leben und die Werke des großen Literaten rezitierte Michael Heuberger auf gewohnt lebhafte, humorvolle und doch tiefgründige Art zahlreiche Gedichte und Balladen von Fontane. Musik aus der Zeit Fontanes rundeten das Bild jener Zeit ab. Als Überraschung des Abends setzte sich der Generalmusikdirektor Chin-Chao Lin ans Klavier und spielte zusammen mit Armand Fauchère am Violoncello Musikstücke von Strawinsky, Schumann, Saint-Saens und Elgar. Das Gedicht von Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland beschloss den Abend zur Freunde des Publikums.

Fontane

Michael Heuberger, Chin-Chao Lin, Armand Fauchère