Theaterfahrt nach Saarbrücken

Eine Gruppe von Theaterfreunden erlebte ein grenzenloses Kulturvergnügen: 3 Länder – 4 Städte – 1 Operette.

Nach einer Anreise durch die schönsten Weinlagen Deutschlands kamen 30 Theaterfreunde gegen Mittag in Saarbrücken an. Nachmittags wurde die Metropole an der Saar beschnuppert. Eine Stadtführung brachte erste Eindrücke und einen Blick auf das Staatstheater. Am Abend kamen die Künstler der Operette „Die Lustige Witwe“ als Gäste zu den Theaterfreunden ins Hotel Triller. Ein geselliger Abend unter Freunden mit Kennenlernen der Darsteller verlief wie im Fluge. Kneitingergefühle wie nach der Matinee in Regensburg kamen auf und bescherten einen vergnüglichen Abend. Am Premierentag ging es für die Theaterfreunde früh Richtung Luxemburg. Über die Saarschleife im Nebel – dem kleinen geschichtsträgen Ort der EU Schengen im lichtenden Nebel zur Stadt Luxemburg im Sonnenschein. Die Altstadt von Luxemburg mit herzoglichem Palais, dem Mariendom, den Festungsanlagen und auch den Kaffeehäusern wurden mit der Reiseleiterin Gabriele erkundet. Nachmittags zurück in Saarbrücken wurde vor der Premiere noch soupiert. Es erwartete uns am Abend die Premiere im Staatstheater Saarbrücken. Regisseur Aron Stiehl, Mitglied bei den Theaterfreunden, beglückte uns mit der Inszenierung vom Feinsten mit seiner „Lustigen Witwe“. Eine Begrüßung der Theaterfreunde Regensburg erfolgte zu Beginn der Aufführung, was alle freudig überraschte. Wunderbare Stunden im Walzerklang konnten wir erleben. Ein grandioser Applaus folgte zum Ende der Premiere. Der Abend fand seinen weinseligen Ausklang in der Hotelbar. Am kommenden Morgen ging es gutgelaunt nach Metz, die alte Stadt an der Mosel mit dem ältesten Theater Frankreichs und dem Stephansdom über der Altstadt. Zu Beginn des Metzbesuches wurde die Ausstellung „Welt der Oper“ im Centre Pompidou besucht. Einblicke in die Welt der Oper von der Klassik bis zur Moderne wurden bestaunt. Frau Gabriele zeigte den Theaterfreunden danach die stillen Winkel der Stadt und vergaß nicht die Chagall Fenster im Dom. Wirklich die Laterne Gottes so der Beiname der Kathedrale. In der Freizeit konnten die süßen Spezialitäten Frankreichs genossen werden. Ein gemütlicher Abend im Hotel beendete den Tag. Am folgenden Morgen machten wir uns auf den Heimweg über Trier, der ältesten Stadt Deutschland. Unsere Reiseleiterin Frau Michels brachte uns die Superlative älteste, einzige usw. nahe, um uns aufzuzeigen welche Bedeutung der Stadt Trier in der Vergangenheit zukam. Über die Porta Nigra, die größte evangelische Basilika der Welt und dem Dom wurde die gesamte Altstadt erkundet. Zum Abschluss des Besuches in Trier fanden sich viele Teilnehmern in der Weinstube des Reichsgrafen von Kesselstatt ein. Köstlicher Moselwein machte den Abschied von Mosel und Saar schwer. Die Rückreise nach Regensburg verlief reibungslos und mit den berühmten Würstel im Bus äußert angenehm. Danke allen Reiseleitern, den Busfahrern und allen die dazu beigetragen haben, uns schöne 4 Tage zu ermöglichen. Danke auch an alle Teilnehmer der Reise für den Zusammenhalt, die Pünktlichkeit und den angenehmen fröhlichen Umgang aller mit allen. Ihre Ursula Michalke, Vorsitzende

Luxemburg
Trier

 
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Operngala - 30 Jahre Theaterfreunde Regensburg e.V. - 30 Jahre Partnerschaft Bayern-Québec

Eine wunderschöne Gala mit einem spielfreudigen Orchester auf der Bühne, dirigiert vom GMD Chin-Chao Lin, und beeindruckenden Darbietungen von Künstlern des Theaters Regensburg sowie aus Augsburg und Kanada. Die Theaterfreunde Regensburg bedanken sich beim Theater für die Ausrichtung des Abends aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Vereins „Theaterfreunde Regensburg e.V.“. Mit viel Engagement und Herzblut haben wir das Haus und die Künstler in den vergangenen 30 Jahren finanziell und ideell unterstützt und werden das auch weiterhin mit viel Freude tun.

Besonders gefreut haben wir uns über die anerkennenden Grußworte am Abend und den folgenden Text im Programmheft des Theaters:

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30 Jahre Theaterfreunde Regensburg e.V.

Verlässliche Freunde und Förderer sind für jede Kulturinstitution von unschätzbarem Wert. Auch das Theater Regensburg darf sich über kontinuierliche Unterstützung freuen: Seit nunmehr 30 Jahren fördern die Theaterfreunde Regensburg e.V. das Haus auf vielseitige Weise, derzeit unter dem Vorsitz von Ursula Michalke.
Im Jahr 1989 wurde von kunstsinnigen Regensburger Bürgerinnen und Bürgern die „Gesellschaft der Freunde der Städtischen Bühnen Regensburg e.V.“ ins Leben gerufen. Heute nennt sich die Vereinigung „Theaterfreunde Regensburg e.V.“ Die Ziele sind die gleichen geblieben, nämlich die Unterstützung und Förderung des Theaters Regensburg, eine enge Verbindung zwischen Theater und Publikum zu schaffen sowie die Realisierung außergewöhnlicher Projekte am Theater Regensburg und für das Theater Regensburg. Dies alles geschieht getreu jenem Wahlspruch, der auch das Hauptportal des Theaters am Bismarckplatz ziert: „Musis faventibus“, frei zu übersetzen mit „der Kunst zugetan“.
Seit seiner Gründung ist die Mitgliederzahl des Vereins stetig gewachsen. Heute beläuft sie sich auf über 450 Mitglieder im Alter von 18 bis 90 Jahren. Durch das unermüdliche Sammeln von Spenden konnte im Laufe der Vereinsgeschichte viel ermöglicht werden. So wirkten die Theaterfreunde im Rahmen der „Aktion U.T – Unser Theater“ maßgeblich dabei mit, Spenden für die Neubestuhlung des Theaters am Bismarckplatz zu sammeln. Durch weitere großzügige Spenden wurde eine Übertitelungsanlage im Theater am Bismarckplatz ebenso ermöglicht wie die Sanierung der Bestuhlung im Theater am Haidplatz.Bedeutende Summen gingen und gehen außerdem zu Gunsten der Stiftung Theater wie auch zu Gunsten des Jungen Theaters. Dazu werden in jeder Spielzeit einzelne Produktionen des Theaters gesondert unterstützt sowie jährlich ein Förderpreis verliehen. Doch es geht den Mitgliedern der „Theaterfreunde Regensburg e.V.“ bei weitem nicht nur um materielles, sondern auch um ideelles Engagement. So erhalten etwa ausländische KünstlerInnen kostenlosen Sprachunterricht. Zudem sind Ensemblemitglieder des Theaters immer wieder zu besonderen Veranstaltungen, Ausflügen und zu geselligem Beisammensein herzlich eingeladen. „Wir wollen eine Lobby für das Theater Regensburg sein“, betonte die langjährige Vorsitzende Ursula Michalke einst in einem Zeitungsinterview. Diesem Anspruch genügen die Mitglieder der Theaterfreunde Regensburg e.V. seit nun 30 Jahren auf beeindruckende Weise.
Das Theater Regensburg bedankt sich herzlich für dieses unermüdliche ehrenamtliche Engagement!

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Alle Fotos zur Operngala: Theater Regensburg, Gerhard W.H. Schmidt

Vorstand
Künstler

 
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Sommerfahrt nach Bad Kötzting

Ziel der diesjährigen Sommerfahrt waren die Waldfestspiele in Bad Kötzting. Die Fahrt stand ganz im Zeichen bayerischer Kultur. Zuerst Biergarten mit Musik und geselligem Beisammensein bei weiß-blauem Himmel, dann Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche "Weißer Regen" und schließlich die Festspiele. Auf dem Programm stand „Der Weiberstreik oder Lysistrata in Bayern“, eine Komödie in bairischer Mundart, inszeniert von Johannes Reitmeier. Eine schöne Umgebung mitten im Wald, ein ansprechendes Bühnenbild, eine humorvolle Inszenierung und ein engagiertes Schauspielteam erwarteten uns. Für die Norddeutschen unter unseren Mitgliedern war die bairische Mundart schon eine Herausforderung. Gemeinsam verbrachten wir einen gelungenen Nachmittag und Abend.

Biergarten
Applaus

 
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Klavierkonzert zu 4 Händen

Mit viel Können und Leidenschaft präsentierten der Generalmusikdirektor des Theaters Regensburg Chin-Chao Lin und die Solorepetitorin Jooa Jang Klavierstücke zu 4 Händen. Rossini, Schubert, Ravel, Debussy, Fauré und Bizet waren vertreten. Die beiden erzählten auch sehr charmant von ihrem Werdegang. Chin-Chao Lin kam bereits mit 16 Jahren von Taiwan nach Europa und hat hier das Fach Orchesterdirigieren studiert. Er liebt es, nicht nur zu dirigieren, sondern auch selbst am Klavier zu sitzen. Er betonte, dass er bereits nach kurzer Zeit eine Heimat in Regensburg gefunden hat. Jooa Jang kam aus Südkorea nach Europa, studierte Musik und arbeitet jetzt als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung.

Am Klavier
Applaus

Chin-Chao Lin und Jooa Jang

Theaterfahrt nach Graz

Die Fahrt führte die Theaterfreunde Regensburg nach Graz in die zweitgrößte Stadt Österreichs. Bereits vor der Vorstellung konnten wir das wunderschöne Opernhaus im neobarocken Stil im Rahmen einer Führung bestaunen. Abends stand die Oper „Lucia di Lammermoor“ auf dem Programm, eine Inszenierung von Verena Stoiber. Ungewöhnlicher Ort der Handlung: ein Psychiatrie-Hörsaal. Die Sänger und das philharmonische Orchester überzeugten.
Bereits 7 Jahre vor Regensburg, nämlich im Jahre 1999, wurde Graz als Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet. Die Stadt kombiniert gekonnt Altes und Neues. Bei einer Stadtführung konnten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Burg, Franziskanerkloster, Rathaus, Kunsthalle, Landhaus etc. näher kennenlernen. Den Nachmittag verbrachten wir bei den eleganten Lipizzanern, die im Gestüt Piper für die Spanische Hofreitschule in Wien ausgebildet werden. Leichter Schneefall Anfang Mai hielt uns nicht davon ab, auf der Heimfahrt im Stift Admont eine Pause einzulegen und die flächenmäßig größte Klosterbibliothek der Welt zu besichtigen, ein heller, eindrucksvoller Raum im Barockstil mit 70.000 Büchern, das älteste davon aus dem Jahr 1530. Wir haben auf dieser abwechslungsreichen Reise kulturelle Höhepunkte erlebt und die österreichische Küche genossen.

Oper Graz
Kunsthaus

 
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Wiener Melange Reloaded

Eine besondere Freude war es für die Theaterfreunde, die Vorpremiere zu dem Programm „Wiener Melange Reloaded“ präsentieren zu können. Der gefragte Konzertsänger Angelo Pollak, der am Theater Regensburg engagiert ist und darüber hinaus noch zahlreiche Auftritte auf internationalem Parkett absolviert wurde am Flügel virtuos begleitet von seiner mehrfach preisgekrönten Schwester Fiona Pollak. Bei ihren Beiträgen von Loewe, Pfitzner, Korngold, Schubert, Schoeck, Stolz, Jurek, Schmidseher konnten sich die Besucher in die Kultur der romantischen Stadt Wien versetzt fühlen. „Wien, Wien nur du allein“ von Rudolf Sieczynski rundete einen wundervollen Abend ab.

Pollak
Pollak

Fiona und Angelo Pollak

München

Eine Fahrt mit den Theaterfreunden ins Nationaltheater München ist immer wieder ein Vergnügen. Bei einem Zwischenstopp in Scheyern konnten wir bayerische Schmankerl genießen. Die Brauerei feiert dieses Jahr das 900-jährige Jubiläum, nachgewiesen durch eine Hopfenrechnung aus dem Jahr 1119. Kloster Scheyern, ein geschichtsträchtiger Ort, denn es handelt sich um den Stammsitz der Wittelsbacher. Einer der Mönche führte uns durch Basilika, Königskapelle, Kapitelkirche und Sakristei und hatte Interessantes zu der Geschichte, den Renovierungsarbeiten und den Kunstgegenständen zu berichten. In München im Nationaltheater erfreuten wir uns an der herrlichen Musik, der modernen Inszenierung und dem faszinierenden Bühnenbild von „L’elisir d’amore“.

Kloster Scheyern
Nationaltheater


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Fontane mit Musik seiner Zeit

Die Theaterfreunde veranstalteten zu Ehren von Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 200. Mal jährt, einen Abend mit Michael Heuberger und Musikern des Theaters Regensburg. Nach einem Überblick über das Leben und die Werke des großen Literaten rezitierte Michael Heuberger auf gewohnt lebhafte, humorvolle und doch tiefgründige Art zahlreiche Gedichte und Balladen von Fontane. Musik aus der Zeit Fontanes rundeten das Bild jener Zeit ab. Als Überraschung des Abends setzte sich der Generalmusikdirektor Chin-Chao Lin ans Klavier und spielte zusammen mit Armand Fauchère am Violoncello Musikstücke von Strawinsky, Schumann, Saint-Saens und Elgar. Das Gedicht von Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland beschloss den Abend zur Freunde des Publikums.

Fontane

Michael Heuberger, Chin-Chao Lin, Armand Fauchère